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Nachdem der interessierte Leser auf den letzten Seiten über unsere verschiedenen Gruppen informiert
wurde, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten im Eichenkreuz Köngen neu gegründet wurden,
soll jetzt noch einmal der Blick auf unsere Hauptsportart, das Handballspiel, gelenkt werden. Es gibt im Eichenkreuz Württemberg wohl kaum eine Gruppe oder einen Verein, der in der Vergangenheit über viele Jahre hinweg derart konstante Leistungen vor allem im Bereich der Männer gezeigt hat. Viele württembergische Meistertitel in den 70−er und 80−er Jahren beweisen das. Besonders interessant für die Aktiven war dann immer, dass nach der Württembergischen Meisterschaft die Möglichkeit der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften bestand. Im vorderen Teil des Berichts wurde bereits erwähnt, dass unsere Männermannschaft von 1965 bis 1997 33−mal in ununterbrochener Folge die Teilnahmeberechtigung an dieser Meisterschaft geschafft hat. Im Verlauf dieser Meisterschaftsturniere konnte die Köngener Mannschaft nicht nur viele hervorragende Plätze belegen, sondern auch insgesamt 8 Mal den Titel eines Deutschen Eichenkreuzmeisters erringen. Übrigens genau so oft wie die Mannschaft des CVJM Oberwiehl. Die Ergebnisse dieser Deutschen Meisterschaften (Plätze l−3) Sie im gelben Innenteil dieser Festschrift, auf der letzten Seite. Bei den vielen Fahrten zu den Turnieren haben wir nicht nur die halbe Republik kennengelernt (leider oft auch nur die Sporthallen), sondern auch sehr viel erlebt an sportlichen Höhepunkten, guter Gemeinschaft und freundschaftlichem Miteinander im Zusammensein mit den anderen Mannschaften. Mit dazu bei trägt auch die Programmfolge dieser Meisterschaften, denn nach der Begrüßung und den Vorrundenspielen findet jeweils am Samstag ein gemeinsamer Abend aller Mannschaften statt. Am Sonntagvormittag werden die Zwischen− und Endrundenspiele durch einen Gottesdienst unterbrochen, ehe dann jeweils die Siegerehrung die Meisterschaft abschließt. So ist Gelegenheit gegeben, dass außer den sportlichen auch persönliche Begegnungen möglich sind. Wenn wir Köngener uns an die vielen Meisterschaftsturniere zurückerinnern, so bleiben zweifellos viele herausragende Höhepunkte haften. Zunächst denken wir an Erfolge im Feldhandball, besonders in den Jahren 1967 und 1968. Bereits hier und noch mehr in den Jahren 1971 bis 1975 im Hallenhandball erlebten wir die hohe Zeit der Maiers, (Werner, Gerhard, Helmut und Albrecht) und von Walter Zaiser. Drei 1. und zwei 2. Plätze bei der Deutschen EK−Meisterschaften legen davon Zeugnis ab. Nachdem in den folgenden Jahren der Sprung aufs Treppchen fast immer verpasst wurde, folgte in den Jahren 1984, 1985 und 1986 unter der Trainingsleitung von Günter Schweizer eine neue glanzvolle Zeit der Köngener Mannschaft. So haben wir uns 1984 in Kassel−Baunatal besonders darüber gefreut, dass wir den CVJM Rheydt, der 5 Mal hintereinander Deutscher Meister geworden war, erstmals ablösen konnten. Weil Berlin gerade auch damals immer eine Reise wert war, werden wir auch das Turnier 1985 in den zwei übereinander gebauten Hallen und die sehr eindrucksvolle Stadtrundfahrt mit Blick in den Osten, Gedächtniskirche, Reichstag usw. nicht vergessen. Gerne erinnern wir uns noch an die Endrunde 1986 in Rheydt, wo die in der Vergangenheit erfolgreichste CVJM Mannschaft Rheydt und die Landesligamannschaft des CVJM Oberwiehl als Favoriten starteten. Unsere Mannschaft konnte in einem begeisternden Endspiel, das bei Halbzeit 7−7, nach regulärem Ende 12−12 und nach Verlängerung 17−17 stand, beim 7m−Werfen 21−19 gegen Oberwiehl gewinnen. Es war dies die Zeit, in der noch Gerhard Maier, aber dann Jürgen Deuschle, Andreas Roosz, Gerhard Hihn, Erwin Tremmel, Martin Maier, Walter Hablizel und auch schon Günter Hoffelner, Hans−Thomas und Winfried Thiel, Jürgen Hänle, Dietmar Betz u.a. die Leistungsträger waren. Wieder folgten einige Jahre, in denen keine ersten, aber oft gute vordere Plätze belegt wurden, bis 1991 in Bernhausen ein weiteres Highlight für Köngen anstand. Ähnlich wie 5 Jahre zuvor in Rheydt standen wieder Köngen und Oberwiehl im Endspiel und wieder gab es bei Spielende und nach Verlängerung noch keinen Sieger. Im 7m−Schießen hat erst der 21. Wurf die Entscheidung für Köngen gebracht. Riesenjubel bei den Köngenern und große Enttäuschung bei Oberwiehl. Die vollbesetzte Halle bedachte beide Mannschaften mit Standing Ovations. Auch in den folgenden Jahren war unsere Mannschaft überaus erfolgreich. Trotz einiger Verletzungssorgen konnten die Meisterschaften 1992 in Bünde und 1994 in Grunbach jeweils als 2., in Fellbach 1993 als 3. abgeschlossen werden. Damit war Köngen bei den Siegerehrungen jeweils unter den ersten drei zu finden und bei Deutschen Meisterschaften ständig vor den übrigen württembergischen Mannschaften wie Möglingen, Bernhausen u.a. platziert, die bis auf das Jahr 1994 in der württembergischen Landesligarunde jeweils vor Köngen einkamen. Der württembergische Meistertitel wurde in diesen Jahren im Wechsel von Möglingen und Bernhausen errungen und unsere Köngener Mannschaft musste einige Male über das Qualifikations−(B−)Turnier die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften erringen. Im Jahr 1994 war Köngen jedoch auch in Württemberg erfolgreich und schaffte wieder einmal die Meisterschaft. 1995 in Herford war auf Deutscher Ebene wieder Köngen dran und konnte in einem spannenden Endspiel gegen die Heimmannschaft aus Elverdissen, die sich in diesen Jahren als starkes Team präsentierte, den Titel gewinnen. In guter Erinnerung ist noch das Turnier 1996 in Oberwiehl, das erstmals das Männer− und Frauenturnier am gleichen Wochenende in insgesamt 4 Hallen ausrichtete. Unsere Mannschaft konnte wieder wie zuvor 4−Mal in 5 Jahren das Endspiel erreichen, musste jedoch hier die Überlegenheit der einheimischen Mannschaft anerkennen und wurde guter Zweiter. Zu den oben genannten, älteren Spielern kamen in den Mitte der achtziger und neunziger Jahren mit Jörg Schlitz, Thomas und Andreas Maier, Stefan Müller, Peter Grasser, Uii Zimmermann, Rainer Deuschle und Matthias Zaiser Spieler hinzu, die maßgeblich an den Erfolgen dieser Jahre beteiligt waren. Zusammen mit Günter Hoffelner, Winfried Thiel und weiteren Spielern, die aus der Jugend nachrückten, bilden sie den Stamm unserer heutigen Mannschaft. Ein sehr wichtiger Hinweis darf jetzt nicht unterbleiben. Jeder weiß, dass eine Handballmannschaft nur als Ganzes erfolgreich sein kann. Wenn in den vergangenen Absätzen einige Namen genannt wurden, andere nicht, so muss mit großer Deutlichkeit gesagt werden, dass alle Spieler wichtig sind, und dass der Star ohne die Mannschaft nichts erreicht. Er ist darauf angewiesen, dass jeder Mitspieler seine Aufgabe so gut wie möglich löst. Nur dann kann die Mannschaft außergewöhnliche Erfolge erzielen. Wenn in diesem Abschnitt über die Leistungssportart Handball einiges geschrieben wurde, so müssen in diesem Zusammenhang zwei Männer erwähnt werden, die unsere Eichenkreuzsportgruppe entscheidend mitgeprägt haben. Es sind dies Gerhard Maier und Günter Hoffelner. Gerhard Maier hat ab Anfang der 60er Jahre bis 1985 Hunderte Spiele für unsere Mannschaft bestritten, eine Vielzahl zum Teil herrlicher Tore erzielt und, wofür wir ihm besonders dankbar sind, auch heute immer noch ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte. In seiner Zeit hat er außer den Feldhandballspielen an 16 Deutschen Hallenmeisterschaften teilgenommen und war Stammspieler in der Auswahlmannschaft von Württemberg. Günter Hoffeiner nimmt in unserem Jubiläumsjahr 1997 zum 20. Mal an einer Deutschen Eichenkreuzmeisterschaft teil, leitet seit 9 Jahren das Training der Aktiven und ist seit vielen Jahren die herausragende Spielerpersönlichkeit und der Kopf unserer Mannschaft. Auch er ist Stammspieler der württembergischen Auswahl. Neben den beiden sind im Laufe der Jahrzehnte eine ganze Reihe weiterer Spieler aus Köngen in die Auswahlmannschaft Württembergs berufen worden und haben dort zum Teil außerordentliche Leistungen gezeigt Es sind dies: Werner Maier, Helmut Maier, Dieter Heilemann, Albrecht Maier, Walter Zaiser, Andreas Roosz, Erwin Tremmel, Martin Maier, Jürger Deuschle, Hans−Thomas Thiel, Winfried Thiel, Jürgen Hänle, Stefan Müller, Thomas Maier, Rainer Deuschle, Christoph Mühlhäuser und Matthias Zaiser. Wenn wir beim Nennen von Namen sind, so dürfte auch interessant sein wer in der Vergangenheit bei unserer Mannschaften die Verantwortung als Trainer hatte. Bei den Aktiven waren dies: Walter Maier, Werner Maier, Helmut Maier, Andreas Roosz, Joachim Walz, Gerhard Maier, Günter Schweizer, Gerhard Hihn, Günter Hoffelner. Im Jugendbereich haben das Training geleitet: Gottlob Deuschle, Helmut Hermann, Gerhard Maier, Andreas Roosz, Erwin Trommel. Karl−Heinz Deuschle, Günter Hoffelner, Willi Benz, Winfried Thiel, Hans−Thomas Thiel, Ulrich Breuer, Andreas Maier, Ulrich Zimmermann, Rainer Deuschle, Peter Grasser, Jens Breuer und Walter Maier. Bei den Berichten über die großer Erfolge unserer Männermannschaften vor allem auch in den vergangenen Jahren ist die Information über unsere Jugendmannschaften etwas zu kurz gekommen. Ganz allgemein kann gesagt werden, dass in der Vergangenheit unsere Mannschaften in den verschiedenen Jugendklassen in jedem Jahr gut mitgespielt haben, Spitzenplätze aber eher die Ausnahme waren. So konnten wir uns vor allem über unsere A−Jugend im Jahr 1972 freuen, die zunächst in Nürtingen die Württembergische und anschließend in Lützelinden die Deutsche Meisterschaft gewann. Vier Jahre später schaffte eine neue Generation unserer A−Jugend wieder die Qualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft, die am 8./9.5. 1976 vom CVJM Denkendorf ausgerichtet wurde. Hier steigerte sich unsere Mannschaft im Verlauf des Turniers und konnte zur Freude der vielen Köngener Zuschauer das Endspiel gewinnen und den Titel holen. Es spielten: Tor: Walter Hablizel, Helmut Wagner, Feldspieler: Jürgen Deuschle, Günter Hoffeiner, Winfried Thiel, Hans−Thomas Thiel, Jürgen Maier, Dietmar Betz, Uli Hablizel, Wolfgang Wißt, Walter Eggebrecht, Trainer: Gerhard Hihn. In den letzten Jahren haben unsere Jugendmannschaften sehr häufig die Viertel− oder Halbfinals der württ. Runde erreicht, aber in den Endspielen oft die Zuschauerrolle gespielt, wenn Fellbach, Bernhausen, Dußlingen, Grunbach o.a. Vereine die Titelplätze ausspielten. Ausnahmen bildeten die Jahre 1990 und 91, in denen jeweils die C−Jugend und 1992, als die Köngener D−Jugend die Württembergischen Meisterschaften holten. | |
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WAS SONST NOCH INTERESSIERT |
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Da viele unserer Handballer auch gerne Fußball spielen, beteiligten wir uns regelmäßig am
Vereinsturnier des TSV Köngen sowie an der Pokalrunde des Evang. Jugendwerks Württemberg. Aus dem normalen Handball−Rundenbetrieb ragten verschiedene Begegnungen heraus, so u.a. eine Griechenland−Reise, die unsere l. Mannschaft zusammen mit einigen Fans vom 12.−19.5.1985 gemacht hat. Mit dieser Reise sollten mehrere Ziel erreicht werden. Neben der Erholung und dem Erkunden der griechischen Geschichte, Kultur und Landschaft, wurden auch 2 Spiele gegen starke griechische Mannschaften durchgeführt und jeweils gewonnen. Unsere erste internationale Begegnung in eigener Halle fand am 10.11.1986 gegen die Mannschaft TJ Nachod aus Ostböhmen/Tschechien statt. Nach einem guten Handballspiel gewann der tschechische Zweitligist 25−20. Ein herzlicher Dank soll an dieser Stelle an alle genannten und ungenannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen. Unsere Sportgruppe führt in unregelmäßigen Abständen Tanzabende durch, bei denen wir die Gelegenheit wahrnehmen, um uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre ehrenamtlichen Dienste zu bedanken und Langjährige zu ehren. Wir möchten uns heute vor allem auch bei Hermann Ebinger und seiner Frau Maria herzlich bedanken, die seit vielen Jahren bei unseren Spieltagen für das leibliche Wohl sorgen. Eine besondere Ehrung konnte unser Sportwart im Januar 1987 in Empfang nehmen. Für 40−jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Evang. Jugendwerk/Eichenkreuz wurde Walter Maier vom Ministerpräsidenten mit der Ehrennadel des Landes Baden−Württemberg ausgezeichnet. Inzwischen leitet er die Eichenkreuzsportgruppe seit 50 Jahren. Er wird tatkräftig unterstützt von seiner Frau Marianne, die die schriftliche Arbeit erledigt und die Sportkasse führt. An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass sowohl an unserem Handball−Haupttrainingstag, dem Mittwoch, als auch in unseren anderen Gruppen regelmäßig Verkündigung in Form einer Andacht stattfindet. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft immer Mitarbeiter finden, die bereit sind, das Evangelium weiterzusagen. Am Schluss dieses Rückblicks ist es uns ein großes Anliegen, der bürgerlichen Gemeinde für die jahrzehntelange, freundliche − und vor allem kostenlose − Überlassung der Sportstätten zur Ausübung unserer Sportarbeit wie Trainingsabende, Turniere und Meisterschaften ganz herzlich zu danken, ebenso für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den Hausmeistern. | |